Quelle: Dattelner Morgenpost von Peter Koopmann 18.01.2018
SWM-Trainer Nachtigall wechselt nach Vinnum
DATTELN Vorstand und Mannschaftsrat wussten schon vorher Bescheid, die Mannschaft selbst erfuhr es am Freitagabend beim Auftakttraining nach der Winterpause: Trainer Michael Nachtigall verlässt zum Saisonende SW Meckinghoven.
Die Westfalia sei im vergangenen Herbst auf ihn zugekommen, erklärt der Trainer, er habe aber klargemacht, dass Schwarz-Weiß für ihn der erste Ansprechpartner sei. So informierte Nachtigall den Vereinsvorsitzenden Klaus Herrmann vom Vinnumer Interesse. „Meckinghoven hätte gern mit mir weitergemacht“, sagt Nachtigall. Das kann Herrmann nur bestätigen: „Es tut mir leid, dass er geht, denn Michael leistet gute Arbeit. Wir sind nicht amused, doch wir werden damit leben. Und er hat von Anfang an mit offenen Karten gespielt.“
Nach weiteren Gesprächen mit den Vinnumer Verantwortlichen sei Nachtigall von deren Konzept überzeugt gewesen: „Man will dort mehr auf junge Spieler setzen“, so der Coach, „und in Meckinghoven habe ich in den vergangenen beiden Jahren sechs A-Jugendliche in die 1. Mannschaft geführt.“
Westfalia Vinnum kennt Nachtigall noch aus seiner Zeit in Nordkirchen. Ein weiterer Vorteil: „Von zu Hause aus habe ich es nur elf Minuten bis zum Platz.“ Doch der Abschied aus Meckinghoven fällt ihm nicht leicht: „Die Jungs sind mir ans Herz gewachsen“, gesteht Nachtigall, „das sagt ein Trainer nicht über jede Mannschaft.“
Auch zwei Vorschläge, wer sein Amt übernehmen könnte, hat Nachtigall dem Meckinghover Vorstand gemacht. „Wir werden uns damit auseinandersetzen und noch weitere Möglichkeiten ausloten“, so Herrmann. Bis zum Saisonende aber will sich Nachtigall ganz seiner Aufgabe bei SW Meckinghoven konzentrieren, das machte er auch zum Trainingsauftakt klar. „Wir haben uns ein hoch gestecktes Ziel gesetzt“, sagt Nachtigall, „wir wollen Tabellendritter werden. Dafür werden wir in der Vorbereitung alles tun.“
Jahreshauptversammlung 2018
Vorstand wiedergewählt
In einer harmonisch verlaufenden Jahreshauptversammlung, die am 06. April 2018 im Haus Dieckmann stattfand, wurden die anstehenden Wahlen und Genehmigungen überwiegend einstimmig durchgewunken. Damit war klar, dass der geschäftsführende Vorstand unverändert in eine weitere Amtsperiode geht.
Aber nicht nur Berichte, Wahlen und Genehmigungen standen auf der Tagesordnung, sondern auch Ehrungen und Danksagungen. So erhielt der Sportkamerad Alfons Lill für seine 25jährige Mitgliedschaft die Silberne und der Sportkamerad Hartmut Kaminski für seine 40jährige Mitgliedschaft die Goldene Vereinsnadel. Für 50jährige Mitgliedschaft wurden die Sportkameraden Farnk Becker und in Abwesenheit Werner Bee geehrt.
Zudem wurde der Sportkamerad Frank Becker auf Antrag des Vorsitzenden Klaus Herrmann einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt und erhielt den Vereinsschal.
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Quelle: Dattelner Morgenpost von Sebastian Schneider 13.03.2018
Andreas Tewes verlässt SWM in Richtung Regionalliga
DATTELN SW Meckinghoven verliert einen Teil seines Trainerteams: Andreas Tewes unterschrieb am Montag als Co-Trainer bei Westfalia Rhynern und wechselt mit sofortiger Wirkung zum abstiegsbedrohten West-Regionalligisten. Michael Nachtigall betreut den A-Kreisligisten nun vorerst alleine.
Ihre Wege trennen sich vorerst: Andreas Tewes (r.) verlässt das Trainergespann von SWM, Michael Nachtigall (l.) hat nun alleine das Kommando. Foto: Schneider
SWM hatte bereits im Dezember mit seinen beiden Coaches, die sich aus gemeinsamen Fußballzeiten – unter anderem auch in Rhynern – gut kennen, über den Sommer hinaus verlängert. „Wir sind ja sehr zufrieden mit der Arbeit, die die beiden hier leisten“, sagt der Vorsitzende Klaus Herrmann. Als die Anfrage von Rhynern kam, wollte man Tewes, der zahlreiche Funktionen in Meckinghoven ausgeübt hat, die erste Mannschaft vergangene Saison in Abstiegsgefahr übernommen und zum Klassenerhalt geführt hatte, keine Steine in den Weg legen. Zumal der andere Teil des bisherigen Trainergespanns, Michael Nachtigall, der bisher wie Tewes beruflich stark eingespannt war, in Zukunft wohl etwas mehr Zeit hat. „Daher passt das eigentlich jetzt ganz gut“, sagt Klaus Herrmann.
Andreas Tewes legt Wert darauf, dass er nicht „abhaut“ aus Meckinghoven. „SWM und viele Leute hier sind mir ans Herz gewachsen“, sagt er. „Ich habe Klaus Herrmann um seinen Segen für den Wechsel gebeten, das war mir wichtig. Ich werde auch weiter unterstützen, führe zum Beispiel Gespräche mit potenziellen Neuzugängen weiter. Und ich werde mich so oft es geht blicken lassen.“ Tewes, der in Henrichenburg wohnt, hat die Mannschaft über seinen Weggang am Sonntag nach dem Spiel bei Genclikspor (0:2) informiert.
Rhynern liegt Tewes wie SWM am Herzen
Die Spieler hätten Verständnis gezeigt, weil der Coach nicht zu irgendeinem Verein in irgendeine Liga wechselt. „Ich habe acht Jahre lang in Rhynern gespielt, bin dort zweimal in die damalige Verbandsliga aufgestiegen, und der Kontakt ist nie ganz abgebrochen“, sagt der 45-Jährige über Westfalia Rhynern. Dieser Verein ist für ihn wie SW Meckinghoven also etwas Besonderes, wenn auch auf anderer sportlicher Ebene.
Am Papenloh trifft er nicht nur in Fußball-Abteilungsleiter Andreas Kersting, mit dem er zusammengespielt hat, auf einen alten Weggefährten. „Das ist ein sehr familiärer Verein“, sagt Tewes. „Viele Leute von früher sind immer noch dort.“ Und sicherlich reizt auch die Regionalliga West mit Traditionsvereinen wie Rot-Weiss Essen oder Alemannia Aachen und Spielstätten wie an der Hafenstraße und dem Tivoli.















